Würdigung der Verbandsarbeit von Liz Anna Elisabeth Spengler

 Liz, Anna Elisabeth Spengler war rund 9 Jahre im Taxiverband Zürich tätig.

Davon zwei Legislaturperioden in der Taxikommission der Stadt Zürich, wo Ihr enormes Engagement auch von Seiten der Behörden in der Taxikommission als eine grosse Bereicherung für die Taxikomission bezeichnet wurde.

Liz Spengler verfolgte zusammen mit dem Taxiverband seit Jahren die Strategie mittels Hilfe der Politik eine nachhaltige Verbesserung der chaotischen Zustände im Gewerbe zu erreichen. Die Erfahrung in der Taxikommission zeigte Ihr, dass Kooperation und nicht Konfrontation zielführend waren.

Zu diesem Zweck gründete sie mit Vorstandsmitgliedern des Taxiverbandes den runden Tisch-Taxi Talk“ !

Der im Jahr 2010 ins Leben gerufene Taxi Talk bietet allen Interessierten aus dem gesamten Taxigewerbe, den Politikern, den Medien, den Behörden und auch den Taxikunden eine interessante Plattform wo Themen rund um das Taxigewerbe diskutiert werden.

Um einige Beispiele für die Zusammenarbeit , die erfolgreich daraus hervorgingen zu nennen, wo Liz ( am Taxitalk und in verschiedenen persönlichen Gesprächen mit Gemeinderäten vor dem Rathaus ) bei der Politik Überzeugungsarbeit leistete für das Taxigewerbe, sind :

Motion von Tamara Lauber (FDP) und Marc Bourgeois (FDP) vom 13.07.2011:

Neuerlass einer qualitätsorientierten gesetzeskonformen Taxiverordnung

Die Motion wurde im Gemeinderat mit Mehrheit angenommen ,wurde aber Zugunsten eines kantonalen Gesetzes zurückgestellt.

 Kantonales Taxigesetz

Liz erkannte bereits 2010 die Problematik durch App basierte Taxivermittlern, damals durch“ My Taxi“ , eine App die Taxis ohne Bewilligung in die Stadt Zürich anzog wie die Motten das Licht.

Die technologische Entwicklung von Smartphones mit Apps ermöglicht es, dass ortsfremde Taxis ohne Bewilligung auf "Virtuellen Taxistandplätzen" in den Zentrumsstädten Fahrdienste anbieten, ohne "Notabene" die Standplatzgebühren zu bezahlen oder andere kommunale Vorschriften einhalten zu müssen.

Was ein ungleicher Wettbewerbsvorteil ist.

 

Liz setzte sich für eine faire qualitätsorientierte marktgerechte Lösung ein.

Sie organisierte am 19.03.2010 den 1.Taxi Tag zusammen mit anderen

Taxiverbänden , Taxivermittlern, den Behörden sowie verschiedenen Politikern aus Stadt und Kanton.

 Durch diesen Anlass wurde das kantonale Gesetz mit Hilfe der Politik

auf den Weg gebracht,um die zum Teil chaotischen Zustände im Kanton im Personentransport 1-9 Pers. zu regeln .

Sie war erfreut als am 20. September 2018 die Kantonsrätliche Kommission für

Wirtschaft und Abgaben (WAK) das Kantonale Taxigesetz zur Verabschiedung, an den Kantonsrat weiterleitete !

Sie hoffte auf eine parteiübergreifende Zustimmung im Kantonsrat.

Die vorgeschlagene Lösung entsprach ihrer Meinung nach dem „Geist“ der eingereichten Motion für ein modernes qualitätsorientiertes gesetzeskonformes Taxigesetz das den Taxikunden, als auch dem gesamten Kanton und den Gemeinden und nicht zuletzt auch den Taxilenkenden gerecht wird.

Sie wäre sicher gerne am 22. Oktober vor dem Rathaus gestanden um das Gesetz bei den Parteien zu lobbyiren.

Im Gedenken an Sie hoffen wir, dass das kantonale Taxigesetz Wirklichkeit wird.

Es fällt schwer Ihr Wirken im Taxiverband in einer schlichten und kurzer Form zu beschreiben, vermutlich weil es nicht möglich ist, Ihren Einsatz in ein paar Minuten zusammenzufassen. Trotzdem hoffen wir, dass es einen kleinen Einblick wiedergibt in Ihren unermüdliche Kampf gegen die „Windmühlen“ Taxigewerbe.

Wir haben in Liz eine unermüdliche und engagierte Kämpferin verloren und Sie nicht mehr bei uns zu haben schmerzt und macht traurig. Doch wir werden Liz genauso in Erinnerung behalten wie Sie war ....engagiert und Ziel orientiert !



Taxiverband Zürich

 

Der Vorstand